deutsche Freestyle-Skierin (Cross), Olympiasiegerin 2026 und Olympiadritte 2022, WM-Dritte 2025, Junioren-Vizeweltmeisterin 2015
Erfolge/Funktion:
Olympiasiegerin 2026
Olympiadritte 2022
WM-Dritte 2025
Zweite Gesamt-Weltcup 2024/25 und 2025/26
Junioren-Vizeweltmeisterin 2015
* 4. März 1996 Villingen-Schwenningen
Die Ski-Crosserin Daniela Maier, die 2015 Junioren-Vizeweltmeisterin wurde, erlebte während und nach den Olympischen Spielen 2022 in Peking eine regelrechte Achterbahnfahrt der Gefühle. Zunächst präsentierte sich die Schwarzwälderin in ausgezeichneter Form und zog bis ins Finale der besten vier ein. Dort fuhr sie zunächst als Vierte über die Ziellinie, bekam aber in einer nachträglichen Entscheidung der Jury überraschend die Bronzemedaille und damit die erste Olympiamedaille für die deutschen Skicrosser überhaupt zugesprochen. Wenige Tage nach der Siegerehrung allerdings machte der Ski-Weltverband FIS die Entscheidung rückgängig und sprach der ursprünglich drittplatzierten Schweizerin Fanny Smith die Medaille wieder zu. Erst Monate später entschied der Internationale Sportgerichtshof CAS, dass beide Athletinnen Bronze erhalten würden. Daniela Maier, in den Jahren nach Peking mehrfach von Verletzungen zurückgeworfen, schaffte in der Weltcup-Saison 2024/25 dann endgültig den Sprung in die absolute Weltspitze (Platz zwei in der Weltcup-Gesamtwertung) und zählte nach mehreren Siegen bei Weltcup-Rennen im Winter 2025/26 zu den Topfavoritinnen bei den Olympischen Winterspielen 2026. Im Finale legte sie einen Start-Ziel-Sieg hin und gewann als erste Deutsche ...